Peter Schiff ist wieder einmal hinter Bitcoin her und bezeichnet es als eine betrügerische Währung.

Peter Schiff: Mit BTC kann man nichts kaufen

bitcoin-3013524_1920Schiff war noch nie ein großer Fan von Bitcoin, daher sollten seine jüngsten Worte für Bitcoin-Inhaber keine große Sorge oder Überraschung darstellen. Kürzlich erklärte der Finanzkommentator und Börsenmakler, dass Bitcoin eine gefälschte Währung ist, mit der man nichts kaufen kann.
Seine neuesten Worte kommen über Twitter als Antwort auf eine Nachricht von einem seiner Anhänger. Die erste Person kommentierte, dass Bitcoin möglicherweise als Mittel zum Ausstieg aus der gegenwärtigen Finanzkrise in den Vereinigten Staaten dienen könnte. Schiff erbittet jedoch eine andere Meinung. In seiner Antwort erklärte er:
Bezahlen mit Krypto ist ein Marketing-Trick, um es den Menschen leichter zu machen, ihre Bitcoin loszuwerden und Gold zu kaufen. Sie bezahlen nicht mit Bitcoin. Sie verkaufen zuerst ihre Bitcoin und bezahlen dann mit den Dollars, die sie aus dem Verkauf erhalten haben. Die Lüge ist, dass man mit Bitcoin Sachen kaufen kann.
Schiff ist ein großer Befürworter von Gold und glaubt, dass das Edelmetall als eines der wertvollsten Güter der Welt dient. Seine Gedanken und Gefühle gegenüber Gold stellen ihn an die Seite von Robert Kiyosaki, dem Autor von „Rich Dad, Poor Dad“. Auf Twitter erklärte der Autor, dass der Tod des US-Dollars unmittelbar bevorstehe und dass die Währung auf dem besten Wege sei, für immer zu verschwinden.

Er bemerkte, wenn die Menschen überleben und ihren Reichtum absichern wollten, sei es jetzt an der Zeit, sich an Vermögenswerten wie Gold und Silber zu beteiligen. Was Kiyosaki und Schiff jedoch unterscheidet, ist, dass Kiyosaki auch große Begeisterung für die BTC zum Ausdruck brachte und sogar so weit ging zu sagen, dass die Währung in den kommenden Jahren 75.000 Dollar erreichen könnte. Schiff hingegen ist der Meinung, dass Bitcoin für sie keinen Wert hat.
Die Idee, dass mit Bitcoin nichts zu kaufen ist, ist jedoch nicht ganz richtig. Die Währung wird bereits seit vielen Jahren von Unternehmen wie Overstock.com als Zahlungsmittel akzeptiert. Das Problem ist nicht, dass man mit Bitcoin nichts bezahlen kann (weil man es kann), sondern vielmehr, dass viele Geschäfte es nicht so akzeptieren, wie sie es mit Bargeld oder Kreditkarten tun.

Man kann die Geschäfte nicht verärgern, wenn sie „Nein“ sagen

Bis zu einem gewissen Grad kann man diesen Geschäften nicht wirklich vorwerfen, dass sie digitale Währung ablehnen. Zum einen können Bitcoin und seine Altcoin-Cousins sehr unbeständig sein. Wenn jemand Waren im Wert von 40 Dollar mit Bitcoin kauft, aber dann am nächsten Tag der Preis der Währung sinkt und diese 40 Dollar zu 30 Dollar werden, verliert das Unternehmen am Ende Geld.
Der Kunde geht immer noch mit dem, was er gekauft hat, weg, aber das Unternehmen hat am Ende 10 Dollar weniger auf seinem Bankkonto. Das ist nicht ganz fair, und es ist keine solide Methode, um eine Wirtschaft stabil zu halten.

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